Bahnausbau

Stellungnahme des Bürgerverein Mitte

 

 

Nehmen auch Sie Stellung bis zum 14. April 2021!

Noch bis zum 14.April sind Einwändungen zum Bahnausbau möglich. Es ist wichtig, dass möglichst viele Bambergerinnen und Bamberger von diesem Recht Gebrauch machen.Dies hat auch der BV Mitte getan.

 

Informationen finden Sie unter

www.stadt.bamberg.de/bahnausbau

und

www.knoten-bamberg.de

 

Richten Sie Ihre Einwändung an die Regierung von Oberfranken, Ludwigstraße 20, 95444 Bayreuth oder per E-Mail an: Einwendungen-PFA-22(at)reg-ofr.bayern.de

 

Und hier die Stellungnahme unseres Bürgervereins

 

Betr.: Planfeststellung für das Vorhaben Verkehrsprojekt Deutsche Einheit (VDE 8.1) ABS Nürnberg – Ebensfeld, Planfeststellungsabschnitt Bamberg (PFA 22) – 3. Planänderungsverfahren 2021

 

Die Stellungnahme des Bürgervereins Mitte e.V.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Gebiet des Bürgervereins Bamberg-Mitte e.V. grenzt nicht direkt an die Bahnliniie durch die Stadt. Von einem Teil der geplanten Maßnahmen sind wir jedoch wie alle Bambergerinnen und Bamberger allgemein betroffen. Zu diesen möchten wir Stellung nehmen.

 

Lärmschutz.

Bei der Ausführung ist darauf zu achten, dass Schallschutzwände nicht höher ausfallen als unbedingt nötig. Es muss verhindert werden, dass die Stadt optisch zweigeteilt wird. Dabei sind kommende technische Entwicklungen zu berücksichtigen, d.h. dass auch ein partieller Rückbau möglich sein muss, Bei der Gestaltung ist, wo immer möglich, auf Transparenz zu achten; ansonsten ggf. auf Begrünung. Insgesamt ist auf eine sorgfältige Abwägung der Interessen des Lärmschutzes und der ästhetischen Bedürfnisse der Welterbestadt Bamberg zu achten.

 

Über- und Unterführungen.

Selbstverständlich müssen sie, vor allem im Hinblick auf die Breite, so dimensioniert sein, dass sie zu Fuß, mit Fahrrad und mit Auto / Bus gleichermaßen sicher und komfortabel nutzbar sind. Für die Zeit der Baumaßnahme muss bei allem Verständnis für unvermeidbare Behinderungen ein Konzept erstellt werden, das die Mobilität in der Stadt weitestgehend erhält. Von der Unterführung Zollnerstraße aus sollten die Bahnsteige möglichst direkt erreichbar sein.

 

Regionaler Omnibusbahnhof.

Die Planung der Gesamtmaßnahmen (ggf. Reihenfolge des Baus der Unterführungen) muss berücksichtigen, dass der projektierte Bau eines ROB am Bahnhof nicht behindert werden darf, sondern prioritär umgesetzt werden muss. Eine sehr gute Anbindung des Bahnverkehrs an das Busnetz ist auch im Interesse der Deutschen Bahn.

 

Mit freundlichen Grüßen

Bürgerverein Bamberg Mitte e.V.
Reiner Dietz, 1. Vorsitzender
im Namen des Vorstands